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Rapunzel´s Turm

(K)PTBS für Anfänger, Fortgeschrittene und Angehörige

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Rapunzel hautnah

Mit 49 Jahren fange ich erst an, mich mit meiner Biografie und vor allem mit dem sexuellen Missbrauch auseinanderzusetzen.
All die Jahre habe ich vor allem die Gefühle dazu unterdrückt. Ich weiß von Anfang an, was mir passiert ist, engen Freunden konnte ich auch darüber oberflächlich berichten…aber letztendlich habe ich es bagatellisiert und vor allem so geredet, als wenn ich von einem Film erzählen würde. Jetzt ist die Zeit gekommen, mich auch emotional diesem Teil meines Lebens anzunähern und Verständnis dafür zu bekommen, wie sich all das auf mein Psyche und mein Verhalten ausgewirkt hat..

Der 100. Geburtstag meiner Omi

Heute ist ein besonderer Tag und ich wünschte, meine Oma könnte ihn mit mir gemeinsam feiern.

100 wäre sie geworden und ich weiss, wie wir diesen Tag begangen hätten.

Ganz ruhig und ohne Tamtam, den Gratulationsparcour hätte sie höflich über sich ergehen lassen und auch den Besuch des Pfarrers hätte sie geduldet. Es hätte ihren selbstgemachten Apfelkuchen gegeben und ich hätte noch Torte dazu gemacht und die ganze Zeit darauf gehofft, dass der Besuch mir genug übrig lässt. Und wenn alle weg gewesen wären, hätte sie geschimpft, dass die alle da waren. Aber im tiefsten Inneren hätte sie sich gefreut..

Familie wäre ausser meiner Schwester und meinem Sohn nicht anwesend gewesen, denn sie hat alle ihre Geschwister überlebt. Der Gedanke daran hat sie manchmal sehr traurig gemacht und ich weiss, sie fühlte sich einsam und zurückgelassen, aber das hätte sie nie zugegeben.

Leider konnten wir diesen Tag nicht gemeinsam feiern, am 21.5. 2007 wurde sie mir weggenommen.

Gerne wäre ich heute zum Friedhof gefahren, doch da dafür 400 Kilometer gefahren werden müssen und wir Coronaregeln haben, ging das leider nicht. Und nun habe ich heute schon den ganzen Tag das Bedürfnis, ihrer zu gedenken, indem ich ihre Geschichte aufschreibe, denn ich bin die letzte Person, die Biografie meiner Oma noch kennt.

Leider hat mein Halbbruder ja vorletztes Jahr unbefugt das alte Familienfotoalbum nach dem Tod meines Vaters an sich genommen, so dass ich über keine alten Bilder mehr verfüge.

Das älteste Bild was ich habe, stammt von 1946 und wurde während der heimatlosen Zeit in Berlin aufgenommen.

Das Leben meiner Oma

Am 18. April 1921 wurde meine Omi in Ostpreußen geboren.

Sie hatte 4 Schwestern und 2 Brüder.

Hauswirtschafterin ist sie gewesen und hat in verschiedenen Haushalten gearbeitet.

Im Krieg hat sie meinen Opa geheiratet, er schick in Uniform, als er auf Heimaturlaub war und sie bekam einen Sohn, meinen Vater.

In den Kriegsjahren hat sie ihre Heimat verloren, die ganze Familie wurde auseinander gerissen, der jüngste Bruder fiel in Russland und mein Opa wurde in Frankreich bei der Panzerdivision schwer von Granatsplittern am Rücken verletzt.

Meine Omi hat ihn in Königsberg abholen müssen… Mit Bollerwagen hat sie ihn die letzten Kilometer gezogen, weil er noch nicht richtig laufen konnte.

Dann rückte die Front immer näher, aber sie durften erst auf die Flucht, als die Deutschen Soldaten auch den Rückzug antraten. Vorher hat der Gauleiter das verboten. Sie müssten alles zurücklassen, nur das Wichtigste konnte mit…

Flüchten im strengen ostpreussischen Winter mit Handkarren und Pferdegespann… Immer abseits der Strasse, die für die Wehrmacht bestimmt war.

Sie waren mit ihrer Schwägerin und deren beiden Kindern auf dem großen Treck über das Eis am kurdischen Haff…unter ihnen das brüchige Eis, über ihnen die russischen Flieger, die auf den Treck schossen.

Viele Menschen haben dort ihr Leben verloren.. Entweder von Kugeln getroffen oder mit dem Pferdegespann im Eis eingebrochen und ertrunken.

Mein Opa war ihr auf der Flucht keine Unterstützung, sondern als Soldat eher eine Gefahr. Weshalb sämtliche verdächtige Papiere vernichtet werden mussten, als sie letztendlich doch hinter die Frontlinie gerieten.

Sie hat wirklich schlimmes gesehen und erlebt, gehungert, Menschen verabschieden müssen und ihren kleinen Sohn und die 2 Kinder ihrer dann in Berlin an Typhus gestorbenen Schwägerin versorgen müssen.

Nicht zu wissen, wo man hingehen soll… Hilflos und orientierungslos mit total verstörten Kindern, für die man die Verantwortung hat, mit Tausenden von Flüchtlingen am Bahnhof in Berlin zu sitzen, überall weggeschickt zu werden, Angst vor Typhus, Cholera und Ruhr haben zu müssen und sogar von den eigenen Landsleuten angefeindet zu werden, so hat meine Omi sich ihr Leben nicht gewünscht.

Zusammengefunden hat die Familie dann in NRW, die Kernfamilie hat bis auf den jüngsten Bruder überlebt, nur waren 2 Schwestern dann Witwen und der älteste Bruder blieb im Osten, wo er dann später in der DDR festhing.

Mein Opa arbeitete im Postinnendienst, meine Omi kümmerte sich um meinen Vater und die zwei Pflegekinder.

Trauma? Trauma Bewältigung? Dafür war keine Zeit, Die ganze Kriegsgeneration war traumatisiert…das Land lag in Trümmern, es gab nicht zu essen, es gab einfach nichts mehr. Es zählte nur noch Überleben und Wiederaufbau

Ihr Leben ist davon so geprägt gewesen, dass sie bis zu ihrem Tod starke Beruhigungstabletten zum Schlafen geschluckt hat. Und regelmässige Mahlzeiten, sowie das ständige Parathaben einer Fluchttasche mit ALLEN wichtigen Dokumenten wurde auch später in meinem Leben Alltag.

Ihre Fluchttasche habe ich jetzt grade vor 2 Wochen erst aufgelöst und ich hatte wirklich ein bißchen Probleme, die leere Tasche in die Mülltonne zu schmeißen. Die Papiere habe ich natürlich hier, ich werde sie weiterhin hüten.

Die Ehe ging in die Brüche, mein Opa wurde ein notorischer Fremdgänger und ließ meine Oma echt die Verantwortung für den Alltag mit den 3 Kindern tragen. Scheidungen war gesellschaftlicher Todesstoß, grade für Frauen, so dass sie einmal die Scheidung zurücknahm. Aber letztendlich wars nur ne Verzögerung des Unausweichlichen.

Mein Vater kam auch nie richtig auf Kurs, die beiden Pflegekinder hingegen gingen Dank meiner Omi aufs Gymnasium und haben sich nachher von meiner Oma abgewandt, ich habe die beiden nie kennengelernt. Mein Vater ging auch ab durch die Mitte.

Undank ist der Welten Lohn!

Allein deswegen habe ich mir geschworen, meine Omi nie im Stich zu lassen. Ihr sollte mit mir niemals dieselbe Enttäuschung passieren wie mit ihrer Nichte und ihrem Neffen und auch ihrem Sohn.

Und wir haben bis zu ihrem Tod wirklich eng zusammengelebt.

Meine Omi ist für mich meine Lebensretterin gewesen, ich weiss nicht, was aus mir geworden wäre, wenn sie mich meinen verantwortungslosen Eltern überlassen hätte.

Unser erstes gemeinsames Foto stammt aus 1969. Da war meine Schwester schon geboren und ich hatte meinen ersten Heimaufenthalt schon hinter mir.

Trotz viel Unterstützung durch meine Omi lief bei meinen Eltern nix so, wie es sein sollte, die trennten sich, meine Mutter verfrachtete uns zu ihrer Mutter und kümmerte sich nicht mehr um uns. Und meine andere Oma, total überfordert, verfrachtete uns ins Kinderheim, wo meine Omi uns dann rausholte.

Alle Familienmitglieder wechselten sich ab mit unserer Betreuung, wir waren echt Wanderpokale… Nur am Wochenende waren wir bei meiner Omi, in der Woche musste sie ja arbeiten.

Das alles könnte kein Dauerzustand sein und so wurde meine Schwester bei unserer Grosscousine als Pflegekind untergebracht, mich wollten sie nicht aufnehmen… und ich so blieb bei meiner Omi, die sich aufopfernd um mich gekümmert hat.

Wir lebten mehrere Jahre in einer 1ZimmerWohnung, kam Besuch, musste ich in der Küche auf dem Fußboden im Notbettenbau zwischen Tisch und Kühlschrank schlafen.

Das ist die Küche

Wir hatten nicht viel Geld, sie war eine ungelernte Bürohilfe. Tagsüber war ich im KiGa und wenn Ferien waren oder Betreuung notwendig war, musste die Familie einspringen. Naja, meinen Hauptbabysitter hätte gerne tot umfallen dürfen, dann ginge es mir heute besser.

Meine Oma hat alles für mich gegeben, die hat mich verwöhnt, wo sie nur konnte. Mit den Mahlzeiten, mit Kuscheln, Spielen, mit Liebe und Fürsorge….

Und sie hat mich dann mit 7 Jahren nach dem monatelangen unfreiwilligen KindesEntzug durch meine Mutter und ihrem Zuhälter auch adoptiert, damit ich endlich sicher bin vor meiner Mutter.

Dadurch hatte sie noch weniger Geld, weil das Pflegegeld wegfiel.

Abends hat sie an der Nähmaschine gesessen und mir Klamotten genäht oder geflickt oder gestrickt. Ich hatte tolle Strickbikinis und sie hat mir super Karnevalskostüme angefertigt.

Ihr Tag muss echt mehr als 24 Stunden gehabt haben.

Und wir sind wirklich bis zu ihrem Tod soooo eng verbunden gewesen…

Nur Mama konnte ich nicht sagen trotz Adoption… Sie blieb meine OMI .

Sie ist mit mir durch alle Höhen und Tiefen meines Lebens gegangen und immer konnte ich sicher sein, dass sie da war, wenn ich sie brauchte und sie mich niemals im Stich gelassen hätte.

Sie hat sogar tagelang mit mir meine Prüfungsfragen für meine Abschlussprüfung zur Drogistin durchexerziert, sie hat alle meine Freundinnen nach einer verdaddelten Disconacht in unserer 50qm Hütte schlafen lassen, während ich direkt zur Arbeit musste, sie hat meinen Liebeskummer all die Jahre immer wieder trösten müssen, trotz natürlich auch immer mal eigener Hausstände meine Wäsche gewaschen, meine Arbeitskittel gewaschen und gebügelt, meine Haare gefärbt… Ich hab ihre Haare geschnitten, sie mit Kosmetik versorgt… Sie war schon über 60, da habe ich sie noch mit ins Freibad mitgenommen und wir haben uns einen angeschwipst am hellichten Tag mit spendierte Ouzo aus den Freibadimbiss.

Kurz gesagt, mit mir zusammen hätte meine Omi alles getan. Und ich mit ihr auch.

Natürlich gabs auch mal Meinungsverschiedenheiten und ich habe zwischendurch auch mal etwas Abstand gewollt, doch nie lange.

Und jeder meiner Partner hatte dieses extrem enge Verhältnis zu meiner Omi zu akzeptieren.

Sie gehörte dazu…. Punkt.

Deshalb ist sie mit über 74 auch das erste Mal in ein Flugzeug gestiegen, um mit meinem Sohn, meiner Schwiegermutter und mir in die Türkei zu fliegen.

Eun Jahr danach habe ich eine größere Wohnung und später ein Haus gekauft, damit meine Omi wieder mit bei uns wohnen konnte.

Und ich hab mich um sie gekümmert und sie sich mit um meinen Sohn… Und das hat sie mit der gleichen Liebe und Sorgfalt getan wie bei mir.

Mein Sohn konnte keine bessere Omi haben, eigentlich war die ja seine Uromi, aber wir haben die Familiengeschichte lange ausgeklammert.

Heute habe ich ja Bilder rausgesucht und da ist mir aufgefallen, dass ich echt ähnliche Fotos mit ihr und mir und mit ihr und meinem Sohn habe.

Ich zeig euch das mal…

Karneval verkleidet

Beim Rodeln… Man bedenke, da ist sie schon 78

In Hohwacht, unser Lieblingsort, wo wir regelmässig Urlaub gemacht haben und wohin wir dann 2006 umgezogen sind.

Und am 18.April 2007 an ihrem 86. Geburtstag gab es dann dieses eine allerletzte Foto….

Sie war schon sehr krank, sie hatte sich das Essengehen in diesem Strandlokal gewünscht…ich musste sie mehr stützen als sie laufen konnte… Und wir haben nicht erkannt, dass wir die letzten gemeinsamen Tage miteinander haben.

Wo ich das jetzt schreibe, kommen mir heute, das allererste mal seit Jahren, endlich wieder mal die Tränen.

Einen Monat später musste ich mich von ihr verabschieden… Ihr wollt nicht wissen, wie es mir ging…. Monatelang…

Sie ist oben an der Ostsee begraben, ich bin mit meinem Sohn dort wieder weggezogen, die Trauer und der Verlust haben mir diesen einen gemeinsamen Lieblingsort verdorben…

Sie bestand auf eine anonyme Bestattung… Nichts ist von ihr geblieben, ausser dem Inhalt der Fluchttasche, vielen Fotos aus unserer gemeinsamen Zeit, einem abhanden gekommenen alten Familienalbum und ihrem Gehstock und ein paar Kleidungsstücken, von denen ich mich nicht trennen möchte.

Und einiges an Küchenutensilien habe ich noch… Unter anderem ihre alte Glaschüssel, wo sie immer den leckersten Kartoffelsalat drin servierte und ihre alte Muskatnussreibe. Ich hab geweint, als mein Freund die Glasschüssel unbedacht in die Spülmaschine steckte und der Goldrand verschwand.

Diese Frau kannte kaum jemand, Sie hat selber soviel erleiden müssen und war für mich stark wie eine Löwin…

Sie hat sich früher immer gewünscht, nochmal ihre Heimat zu sehen, doch als es mir finanziell möglich war, das zu finanzieren, wollte sie es nicht mehr. Sie wollte nicht erleben müssen, dass die Realität vor Ort nach 50 Jahren nicht mehr der Erinnerung und ihren Träumen entspricht.

Ich war ihr Lebensinhalt.

Für mich war und ist sie die Personifizierung bedingungsloser Liebe und der Inbegriff von idealer Familie.

Ich vermisse sie sehr.

Und bis heute habe ich kein Bild von ihr aufgestellt, weil ich diese Trauer und den Verlust noch immer nicht ertragen kann.

Happy Birthday Omi….

I love you forever

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Rückmeldung Zahn-OP unter Vollnarkose

Jetzt ist es schon 2 Wochen her mit meiner Zahn-OP, aber trotzdem ist es für mich nicht vorbei, weil ich unter den psychischen Folgebeschwerden immer noch leide.
Meine Nächte sind teilweise sehr kurz. ich habe Alpträume und tagsüber bin ich auch nicht so stabil wie vorher.
Ich habe eben wieder mehr Ängste, draussen zu versagen und in unangenehme Zustände zu kommen, so dass ich mich noch weigere, z.B. mit zum Wocheneinkauf zu fahren oder eine Runde Spazieren zu gehen.

Aber wie wars denn eigentlich mit der OP? Wie isses gelaufen? Weiterlesen „Rückmeldung Zahn-OP unter Vollnarkose“

Morgen ist die Zahn OP

Die Osterregeln für Corona… Für mich Katastrophe

Mein Zahnarzttermin unter Vollnarkose am GRÜNDONNERSTAG.... Ja oder Nein? Warum jetzt auch noch dieser zusätzliche Stress dank der neuen Coronaregeln? Osterlockdown!

Urteil – Merkzeichen H

Lang genug hats gedauert, doch jetzt ist es endlich durch.

2018 habe ich einen Verschlechterungsantrag gestellt, es gab eine Erhöhung von 80 auf 90, doch das Merkzeichen H wollte mir unser Amt für Schwerbehindertenangelegenheiten nicht geben.

Weiterlesen „Urteil – Merkzeichen H“

Leserbriefe

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich mal Danke sagen und gleichzeitig über ein heikles Thema sprechen. Leserbriefe….

Danke für Eure Treue und Euer Feedback und Eure ehrliche Anteilnahme.
Denn auch wenn ich nicht so kontaktfreudig und offensiv bin und nicht wie andere Blogger ständig im engen Kontakt zu anderen Bloggern und Lesern sein kann, freue ich mich natürlich auch über jedes liebe Wort.

 

Anerkennung und Gesehen werden…das ist doch das, worum wir Betroffenen alle kämpfen. Weiterlesen „Leserbriefe“

Was ist eigentlich normal?

Es gibt eine äusserst triggernde Serie im TV „The Handmaid´s Tale“.
Wer nicht einigermaßen stabil ist, sollte um diese Serie einen großen Bogen machen.
Ich bin es natürlich auch nicht, aber ich kann von sowas nicht die Finger lassen, ich sitze davor wie das Kaninchen vor der Schlange. Ich habe die Serie schon vor Wochen geschaut, meine Wohnbetreuung und Frank haben vergeblich versucht, mich davon abzuhalten. Immerhin habe ich mit Fernbedienung auf die triggerndsten Szenen aktiv reagieren können, trotzdem waren meine Nächte als Folge davon dann natürlich kurz und mein Alltag ziemlich angespannt. Weiterlesen „Was ist eigentlich normal?“

Google deckt auf… Inmobilität

Seit einem Jahr nutze ich Google Standortaufzeichnung und bekomme jeden Monat die Zusammenfassung, wo ich überall war.

Das ist bei mir ziemlich genau aufgezeichnet, denn das Handy ist mein stärkster Skill, ohne dieses gehe ich keinen Meter vor die Tür.

Ich habe sogar noch ein aktives Zweithandy und ne Powerstation für „längere“ Ausflüge. Voll übertrieben, ich weiss, aber ich bin dabei, es mir wieder abzugewöhnen. 🙄

Google erstellt also von meinen Ausserhausaktivitäten eine Zeitachse oder Bewegungsprofil…Monat für Monat.

Im November habe ich wieder den Vogel abgeschossen…

Ganze 9km bin ich gelaufen, whow! Sternchen, Glitzerregen, Konfetti bitte!

9 Kilometer sind vielleicht 20000 Schritte bei Kampfzwergen, ein paar kommen noch dazu innerhalb der Wohnung, aber die machen den Kohl auch nicht mehr fett … 10000 soll man eigentlich am Tag machen. Möööp, knapp verfehlt, aber nur gaaaaanz knapp 🙄

Da wundert meine stetige Gewichtszunahme echt nicht mehr, sowenig kann ich gar nicht essen, dass ich ins Defizit komme. Ich nehme wahrscheinlich schon zu, wenn ich atme.

Arzt „Warum sind sie so blau im Gesicht?“

Rapunzel: „Ich mache AdH… Atme die Hälfte… Neues Diätprogramm“

Ok, Scherz beiseite… Zurück zum Thema.

9 Kilometer zu Fuss… Und da ist wöchentlich 1mal Einkaufen und 2mal Therapie mit bei. Und ein Wanderausflug durch den Wald an meinem Geburtstag mit 4 Kilometer. Wahnsinn!

Ich glaube, demnächst packe ich zu Anträgen, wenn es um meine Einschränkungen geht, gleich Ausdrucke meines Bewegungsprofiles mit bei. Lassen wir uns mal überraschen, wie darauf reagiert wird. 😎

Oder hats von Euch schonmal jemand gemacht?

Eure bewegungslose, ab sofort nur noch gaaaanz flach atmende, bläulich schimmernde Rapunzel

Rapunzels erstes Video für Euch zur Motivation bei Angst

Ja, Ich habe es getan…

Ich hab ganz spontan und frei Schnauze ein kurzes Video für Euch gedreht… Weiterlesen „Rapunzels erstes Video für Euch zur Motivation bei Angst“

Der VdK und das OEG

Heute zog ich die November Ausgabe der VdK Zeitung aus dem Briefkasten und die Wut überkam mich…
Wie Ihr schon merkt, wird das keine Lobeshymne für den VdK. Weiterlesen „Der VdK und das OEG“

Mein OEG- Zwischenstation

 

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Pegelturm Muldestausee

Dieses Foto steht wirklich symbolisch für meinen beschwerlichen Weg zu meinem Recht.
Dort, wo die Dame steht, habe ich dieses Jahr im ungeplanten Kurzurlaub auch gestanden. Wer mich und meine Probleme kennt, weiß, dass das echt eine Megaherausforderung war.

Ein wackeliger Turm ohne Fundament, schwimmend auf dem Wasser.
Besonderheit ist, dass es sich um 2 Wendeltreppen handelt…

Nehmen wir die Gesamthöhe des Turms als Ziel, Leistungen für mindestens GdS 50 zu bekommen, ist der Standort der Dame auch stellvertretend für mein bisheriges Vorankommen beim OEG.

Am 13.11.2015 habe ich meinen Antrag auf OEG zur Post gebracht…
Seit heute, 06.09.2019, halte ich den allerersten Bescheid in den Händen, dass ich überhaupt Folgeschäden durch den SMB in der Kindheit habe.

Wer Interesse hat zu erfahren, was für Spielchen die zuständigen Ämter (2 Bundesländer) in den vergangenen 4 Jahren mit mir abgezogen haben, kann mein „Tagebuch“ zu dieser Odyssee lesen.

Opferentschädigungsgesetz und mein Antrag

Parallel zu den vorbereitenden Handlungen zum Antrag auf OEG habe ich Ende August 2015 diesen Blog gestartet, um meinen Gedanken und Gefühlen eine Kanalisationsmöglichkeit zu geben.

Da als nächstes die Klage kommt, nehme ich gerne Tips zu Anwälten und Urteilen an.

Eure frustrierte Rapunzel mit GdS 10

25 Jahre Panikstörung, halleluja!!

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Oh, ein Jubiläum…wie schön.
Ab diesem Monat lebe ich länger MIT anstatt OHNE Panikattacken.
Wo kann ich meine Urkunde, die Blümchen und die Anstecknadel abholen? Weiterlesen „25 Jahre Panikstörung, halleluja!!“

Rosi, oh Rosi…Warum hast Du mich verlassen?

Über die Frau, die mich auf die Welt brachte und mich immer wieder verließ… Weiterlesen „Rosi, oh Rosi…Warum hast Du mich verlassen?“

Rapunzel ein Kelly-Fan?

Mein Freund stellte vor ein paar Tagen fest: „Ich wusste gar nicht, dass Du so ein Kelly- Fan bist“
Wie kam es dazu?
Ich höre im Moment die Kelly Family fast rund um die Uhr zur Beruhigung…als Skill, wenn die innere Anspannung steigt.
Und das hat einen tieferen Grund….und der liegt fast 40 Jahre zurück. Weiterlesen „Rapunzel ein Kelly-Fan?“

Wünschen und Gönnen

Schon zum Fünfzigsten durfte ich mich wieder mit der allzeit quälenden Frage aus meinem Umfeld herumschlagen: „Was wünscht Du Dir denn?“ Weiterlesen „Wünschen und Gönnen“

Rapunzel- der 50. Geburtstag und eine Meldung aus der Vergangenheit, die alles auf den Kopf stellt

Wie geht man….in diesem Fall ich…damit um, dass ein Gedanke, der einen fast ein Leben lang beschäftigt hat, falsch war? Weiterlesen „Rapunzel- der 50. Geburtstag und eine Meldung aus der Vergangenheit, die alles auf den Kopf stellt“

OEG Teilabgelehnt von NRW

Es war jetzt längere Zeit still auf diesem Blog…
Ich habe im Moment einfach Zuviel mit mir selber zu tun-
mit meiner Gesundheit und mit dem OEG Weiterlesen „OEG Teilabgelehnt von NRW“

Heldenwochenende Nr. 2

Der 30 Kilometer- Radius ist noch nicht gebrochen, aber ich habe neue Heldentaten zu verkünden…

WP_20170707_008 Weiterlesen „Heldenwochenende Nr. 2“

Angststörungen und die Mobilität

Mit Angst und Panik wird Mobilität oft zur Qual…

Bus und Bahn? Nö!
Zug? Neeee!!
Flugzeug? Um Gottes Willen!!!

Also Zufuß, mit Zweirad oder mit dem Auto…oder gar nicht mehr. Weiterlesen „Angststörungen und die Mobilität“

So sehen Helden aus….

Ich habe mich gestern wirklich getraut….
jedes Jahr um diese Zeit gibt’s 2 Mittelaltermärkte.
Und  Rapunzel war da!!!! Weiterlesen „So sehen Helden aus….“

Nortrilen gibt’s nicht mehr!

Ich habe es heute erfahren, via Telefon…
Nortriptylin- Handelsname Nortrilen wird vom Markt genommen. Weiterlesen „Nortrilen gibt’s nicht mehr!“

Therapiestunden 28- 30

Ich habe wieder rumgeschlürt mit dem Bloggen… Weiterlesen „Therapiestunden 28- 30“

Höhen und Tiefen

Was gestern ging, geht heute mal wieder nicht… Weiterlesen „Höhen und Tiefen“

OEG- LWL Münster

Es tut sich was… Weiterlesen „OEG- LWL Münster“

Therapiestunde 27: Ressourcen

Die spinnen, die Römer! Aber die Rapunzel auch!

Asterix und Obelix haben das gewusst!
Sie haben mich nur nie erwähnt, weil sie dachten, dass mich olle Turmhockerin eh kein Schwein kennt. Weiterlesen „Therapiestunde 27: Ressourcen“

Therapiestunden 25 +26

Endlich gabs das langerwartete Grüne Licht von der Krankenkasse für das nächste Stundenkoningent. Weiterlesen „Therapiestunden 25 +26“

Rapunzels Frühlings- Skill

Für große Projekte fehlt mir meistens die Motivation… Weiterlesen „Rapunzels Frühlings- Skill“

Therapiestunde 24- Dissoziationen

In meinem Bericht von Therapiestunden 19-23 war ich nicht ganz „ehrlich“, weil ich den Themeninhalt „Ressourcen“ nicht verwässern wollte.
In Wahrheit ist Therapiestunde 23 ziemlich bescheiden zu ende gegangen. Weiterlesen „Therapiestunde 24- Dissoziationen“

OEG – Heute ist ein besonderer Tag für mich!

28.2.2017 Das Datum ist jetzt ein Meilenstein in meiner Biografie. Weiterlesen „OEG – Heute ist ein besonderer Tag für mich!“

PTBS und Karneval…und meine Erinnerungen, die ich damit verknüpfe.

Auch heute sitze ich wieder vor dem Fernseher und schaue mir die Umzüge an…erst Köln, dann Düsseldorf, dann den Rest…das favorisierte Fernsehprogramm ist heute den ganzen Tag WDR3.

Und meine Gedanken schweifen ab…

Weiterlesen „PTBS und Karneval…und meine Erinnerungen, die ich damit verknüpfe.“

Medikamente und Gewichtszunahme- Wenn aus Rapunzel Rapummel wird!

Ausgeglichenes Moppelchen oder depressive Schlanke?
Der Wermutstropfen vieler Antidepressiva ist die Gewichtszunahme. Weiterlesen „Medikamente und Gewichtszunahme- Wenn aus Rapunzel Rapummel wird!“

Therapiestunden 19 – 23 Hausaufgabe:Ressourcen

Mit PTBS und auch Depressionen geht die Lebensqualität flöten und der Aktionsradius wird kleiner und kleiner…und das Gefühl der Unfähigkeit steigt. Weiterlesen „Therapiestunden 19 – 23 Hausaufgabe:Ressourcen“

Mein Schlechtes Gewissen- Krankheitsvergleich

Heute ist mal wieder so ein Tag, wo ich am Liebsten die Bettdecke über den Kopf ziehen würde….oder gerne eine Spontangenesung hätte. Weiterlesen „Mein Schlechtes Gewissen- Krankheitsvergleich“

Therapiestunden 10 – 12

Ich bin schludrig im Bloggen….jetzt habe ich schon ca. 12 Stunden ambulante Therapie hinter mir und ab heute gibt’s einen Kurswechsel. Weiterlesen „Therapiestunden 10 – 12“

Das Drama mit dem Autokauf

Da verzweifeln auch die Angehörigen 😉 Weiterlesen „Das Drama mit dem Autokauf“

Wenn die Vergangenheit unverhofft anklopft.

Dann gibt’s eine Raum- Zeit-Schleife, die alle Gefühle und Geschehnisse wieder auferstehen lässt. Wie ein großer Schaufelbagger buddelt sie alles frei, was ich so schön im letzten Winkel meines Seelen- Gartens verbuddelt habe. Ich habe die „Erde“ extra noch schön plattgedrückt, damit niemand weiß, was sich darunter verbirgt. Weiterlesen „Wenn die Vergangenheit unverhofft anklopft.“

Das innere Kind- Terrorrapunzelinchen

Ja, man siehts der Überschrift schon an, ich bin eigentlich kein Freund von der These mit dem Inneren Kind. Weiterlesen „Das innere Kind- Terrorrapunzelinchen“

Rapunzel war heute wieder bei der Cranio

Weiterlesen „Rapunzel war heute wieder bei der Cranio“

Klasse 1-4

Die Bloggerin Illanah hat was Interessantes zu Klassentreffen gepostet, da fällt mir gleich meine Schulzeit ein und weshalb ich Klassentreffen verweigere. Weiterlesen „Klasse 1-4“

Therapiestunde 6

Ich will ja immer pünktlich sein, doch wenn da die Wohnbetreuung für den Transport zuständig ist, wird’s auch mal eng mit der Zeit. Weiterlesen „Therapiestunde 6“

Therapiestunde 5

Oh, ich habe was vergessen…ich will doch regelmäßig berichten
Weiterlesen „Therapiestunde 5“

Vollwaise trotz Familie Teil 3…wenn die Mama fehlt

Telefonat1 Weiterlesen „Vollwaise trotz Familie Teil 3…wenn die Mama fehlt“

Vollwaise trotz Familie Teil2

Heute habe ich Outing-Bedarf, darum schreibe ich jetzt hinter den Kulissen die Fortsetzung von Teil 1 und TRIGGERgefahr!!! Mir geht’s jetzt eh schon scheiße, da kann ich mir auch das volle Programm geben. Weiterlesen „Vollwaise trotz Familie Teil2“

Vollwaise trotz Familie Teil 1

Sexueller Missbrauch innerhalb der Familie ändert oft den Status des Opfers. Weiterlesen „Vollwaise trotz Familie Teil 1“

Meine neue Therapeutin

Glück im Unglück…
Nach der Klinikentlassung konnte ich nach 3 Jahren endlich wieder eine neue ambulante Therapie beginnen. Weiterlesen „Meine neue Therapeutin“

Jammerthread!

Muss auch mal sein… Weiterlesen „Jammerthread!“

Rapunzel ist wieder at Home

15 Wochen LWL-Klinik vollstationär… das sind 107 Tage bzw. 2568 Stunden. Weiterlesen „Rapunzel ist wieder at Home“

Angstexposition: Wunder gescheh´n…

… und Rapunzel war live und in Farbe dabei.
Hautnah und höchstpersönlich!!
Weiterlesen „Angstexposition: Wunder gescheh´n…“

Zwischenbericht nach 59 Tagen Klinik

Boah….so lange schon und noch kein Ende in Sicht. Weiterlesen „Zwischenbericht nach 59 Tagen Klinik“

Zwischenbericht nach 24 Tagen Klinik

Jetzt sind es schon 3 Wochen und ne halbe, die ich in der Klinik verweile. Weiterlesen „Zwischenbericht nach 24 Tagen Klinik“

Zwischenstand nach 10 Tagen Klinik

Die Zeit fliegt…mehr als eine Woche bin ich nun schon in der Klinik. Weiterlesen „Zwischenstand nach 10 Tagen Klinik“

Rapunzel in der Klinik

Auch mich hat mal wieder die Instabilität erwischt,
also ab in die Haus- und Hofklinik! Weiterlesen „Rapunzel in der Klinik“

Mein persönlicher Turm

Ich hatte ja schon in meinem Geburtstags-Beitrag geschrieben, welch ein besonderes Geschenk mein Freund mir gemacht hat. Weiterlesen „Mein persönlicher Turm“

Klinikablehnung, die wievielte überhaupt?

Ja, die Liste ist wieder um eine Klinik länger geworden… Weiterlesen „Klinikablehnung, die wievielte überhaupt?“

Vorgespräch in einer Klinik

Phasenweise hat auch Rapunzel den Drang, etwas ändern zu wollen.
Also auf zum Vorgespräch! Weiterlesen „Vorgespräch in einer Klinik“

Rapunzel hatte Geburtstag

Kommt auch mal vor… Weiterlesen „Rapunzel hatte Geburtstag“

Abenteuer Autobahn

Wenn die Agoraphobie sich von der besten Seite zeigt… Weiterlesen „Abenteuer Autobahn“

Rapunzels Turmgenosse

Ja, da ist noch einer mit mir inhaftiert…
mein Kater Gianni.
Und der hat fast die gleiche Macke wie ich. Weiterlesen „Rapunzels Turmgenosse“

Opferentschädigungsgesetz und mein Antrag

Oh, damit tue ich mich sehr schwer.
Ich habe da keine Erfahrung,
gehe ich doch jetzt selbst erst diesen Weg.

Weiterlesen „Opferentschädigungsgesetz und mein Antrag“

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