Diesen wertvollen Beitrag von Pauline möchte ich gerne mit Euch teilen.

Geteilte Ansichten

Trauma überfordert.

Trauma nimmt etwas fort.

Ein Sicherheitsgefühl, eine grundlegende Zuversicht, Unbeschwertheit, Freiheit, Ruhe- all das und mehr kann beschädigt oder zerstört werden.

Freunde_innen, sozialer Status, Arbeitsplatz, familiäre Verbindungen, finanzielle Sicherheit-

was bleibt, was hält, worauf kann man zählen?

Verluste, die eine Trauer auslösen, die möglicherweise erst mal keinen klaren Ausdruck findet. Jahre oder Jahrzehnte später entsteht dann vielleicht ein beschreibbares Bewusstsein: „Mir fehlt(e) etwas!“

Eine ständige Leere, irgendwo in der Körpermitte, ein Empfinden von Unvollständigkeit, eine diffuse Angst, (psycho-)somatische Beschwerden, Depressionen, quälende Schuldgefühle- irgendetwas scheint im Verborgenen zu schwelen und man bekommt es einfach nicht zu fassen.

Manche Pläne, Vorstellungen, Ideen von sich selbst, dem Innern, scheinen verabschiedet werden zu müssen, wenn sie nicht länger bei einer Neu- oder Umorientierung blockieren sollen. Manches wird vielleicht zurückgelassen, abgegeben, begraben- damit anschließend beide Hände, Kopf und Herz frei sein können, auf Neues, Anderes, Überraschendes, Lebendiges zugreifen zu können.

Trauer.

Sie zuzulassen…

Ursprünglichen Post anzeigen 360 weitere Wörter